Schriftgröße:
normal gross extragross
Farbkontrast:
hell dunkel

Strukturen der Vollzeitpflege in Niedersachsen

Erstmals seit dem In-Kraft-Treten des Kinder- und Jugendhilfegesetz wurde in einem Bundesland die Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege flächendeckend untersucht. Mit dieser Studie soll der Stellenwert der Vollzeitpflege in dem sich sehr dynamisch entwickelnden Gesamtbereich der erzieherischen Hilfen dargestellt werden, um den niedersächsischen Jugendämtern und freien Trägern die Möglichkeit einer Standortbestimmung zu geben.
Die Vollzeitpflege ist abhängig von bürgerschaftlichem Engagement und stellt ein wichtiges Bindeglied der Kinder- und Jugendhilfe in die Gesellschaft dar. Mit welchen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit kann man potenzielle Pflegeeltern ansprechen?
Pflegeeltern begegnen in ihrer unmittelbaren Umgebung Bewunderung, aber auch Misstrauen. Was kann die Kinder- und Jugendhilfe tun, um für Pflegekinder und -eltern ein positives Umfeld zu schaffen?
Die Bestrebungen zur Verwaltungsreform in den Kommunen stellen die Spezialdienste für die Vollzeitpflege mancherorts in Frage. Wie sehen diese strukturellen Bedingungen in Niedersachsen aktuell aus?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern sind oftmals durch hohe Fallzahlen belastet. Wie erleben Pflegeltern die Tätigkeit der für sie zuständigen Sozialpädagoginnen und –pädagogen?
Das Kinder- und Jugendhilfegesetz hat zu einem Innovationsschub in der gesamten Kinder- und Jugendhilfe geführt. Wie zeigt sich dies in den Angebotsformen der Vollzeitpflege?

Dies sind einige der Fragen, die für das Gestalten der Untersuchung handlungsleitend waren. Die Bereitschaft zur Mitwirkung bei den Jugendämtern und bei den angesprochenen Pflegeeltern war immens. Ein Rücklauf von 95,1 Prozent der an die Kommunen versandten Fragebögen für die erste Phase der Studie sowie eine große Bereitschaft zum Mitwirken der in der zweiten Untersuchungsphase angesprochenen Pflegeltern sprechen eine deutliche Sprache.

Die Ergebnisse der Studie bieten in verschiedenen Bereichen Anlass zur Diskussion und liefern Hinweise auf Veränderungspotenziale.

Diese Broschüre ist nur noch als Download (PDF-Datei s.u.) verfügbar.

Weitere Informationen erteilen:

Waltraud Bonekamp
Telefon: 0511/106-3664
Fax: 0511/106-3912
E-Mail: Waltraud.Bonekamp@br-h.niedersachsen.de

Studie: Strukturen der Vollzeitpflege in Niedersachsen

Studie: Strukturen der Vollzeitpflege in Niedersachsen

Übersicht