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IBN - Integrierte Berichterstattung Niedersachsen

Die Integrierte Berichterstattung Niedersachsen (IBN) ist ein ziel- und kennzahlenbasiertes Steuerungssystem für Jugendämter in Niedersachsen. Auf der Basis von zuvor definierten Zielen für die Bereiche Auftragserfüllung, Wirtschaftlichkeit sowie Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit wurden Kennzahlen gebildet, um Zusammenhänge zwischen Jugendhilfeleistungen und Sozialstrukturmerkmalen identifizieren zu können. Das Kernstück der IBN bilden insgesamt fünf nach Sozialstrukturmerkmalen gebildeten Vergleichsringe. Diese sind das Forum der jeweiligen Projektverantwortlichen sowie der Fachdienst- oder Amtsleitungen der beteiligten Jugendämter.

In den Vergleichsringen werden konkrete, aus dem Kennzahlenvergleich hervortretende steuerungsrelevante Themen bearbeitet, beispielsweise Aspekte der Fallsteuerung, der Hilfeplanung oder der unterschiedlichen Inanspruchnahme von Jugendhilfeleistungen. Die Vergleichsringe tagen drei bis vier Mal im Jahr. Alle Vergleichsringe arbeiten - jeweils begleitet vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Landesjugendamt) und der GEBIT Münster - thematisch vollkommen autark. Die Erkenntnisse aus den jeweiligen Prozessen werden über die Projektbegleitung durch das Landesjugendamt und GEBIT der Gesamtheit der Jugendämter zugeführt. Themen, die die Möglichkeit der Bearbeitung auf Grund ihrer Bedeutung, ihrer Intensität und ihres Zeitaufwands in den Vergleichsringen übersteigen, können ausgegliedert und in Sonderprojekten bearbeitet werden.


WER IST AN DER IBN BETEILIGT?´

Das Projekt IBN wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. An dem Projekt nehmen derzeit 50 von 56 niedersächsischen Jugendämtern teil. Seit Beginn des Projekts wird die IBN von der „Gesellschaft für soziale Innovation und Informationstechnologie GEBIT“ aus Münster wissenschaftlich begleitet.


WELCHEN NUTZEN HAT DIE IBN?


Die IBN bietet folgende Möglichkeiten:

  • Vergleichbarkeit von Jugendhilfeleistungen

  • Datengestützte Erkenntnisse über Jugendhilfeentwicklungen

  • Beschreibung der Veränderungen von Bedarfslagen im Zusammenhang mit sozialstrukturellen Gegebenheiten

  • Regelmäßige Berichterstattung, basierend auf einer qualifizierten Datengrundlage für die Hilfen zur Erziehung

  • Optimierung von Arbeitsweisen der Sozialen Dienste

PRAXISPROJEKT ZUM THEMA SCHULBEGLEITUNG - IBN IST KOOPERATIONSPARTNER

Ein Dauerthema der vergangenen Jahre ist die nahezu flächendeckend zu beobachtende Ausweitung der Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter oder Inklusionshelferinnen und Inklusionshelfer in der Kostenträgerschaft kommunaler Jugend- oder Sozialhilfeträger – nicht nur in Niedersachsen. Die Arbeitsgemeinschaft für Erziehungshilfe (AFET) hat sich mit dieser Thematik schon länger vertiefend befasst und nunmehr mit Mitteln der Stiftung Jugendmarke das Projekt „Integrationshilfe – (Schulische) Teilhabe in der Verantwortungsgemeinschaft von Jugendhilfe, Schule und Sozialhilfe gestalten“ gestartet. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz (ism).

Das Land Niedersachsen wird sich als Kooperationspartner mit der IBN beteiligen. Daneben sind mit den Landkreisen Gifhorn, der Grafschaft Bentheim und der Region Hannover drei niedersächsische Jugendämter direkt beteiligt. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre bis zum 30.09.2020.

Am 19.02.2019 fand in Hannover die Auftaktveranstaltung mit über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Alle Präsentationen des Fachtages und alle weiteren Informationen zum Projekt finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass sich die Webseite des Projektes noch im Aufbau befindet und laufend ergänzt und errweitert wird.


WEITERE INFORMATIONEN

Alle Informationen und Ergebnisse der IBN erhalten Sie unter folgendem Link:

www.ib-niedersachsen.de

ANSPRECHPARTNER


Joachim Glaum

Tel.: 0511 / 89701-329

Fax: 0511 / 106 99 7301


Lisa Schwarzer

Tel.: 0511 / 89701-304

Fax: 0511 / 106 99 7436




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