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Förderung des dritten Umschulungsjahres in der Altenpflege

Förderung des dritten Umschulungsjahres in der Altenpflege

Das Land Niedersachsen gewährt den Trägern der praktischen Ausbildung in der Altenpflege Zuwendungen, soweit diese Träger den Umschülerinnen und Umschülern im dritten Umschulungsjahr Weiterbildungskosten erstattet haben. Weiterbildungskosten sind Lehrgangskosten, Fahrkosten, Kosten für auswärtige Unterbringung und Verpflegung sowie Kinderbetreuungskosten (§ 83 Abs. 1 SGB III).

Zuwendungen können nur für Umschulungen gewährt werden, die im Zeitraum vom 01.01.2011 bis 31.03.2013 begonnen wurden.

Lehrgangskosten

Gefördert werden Lehrgangskosten wie Lehrgangsgebühren einschließlich der erforderlichen Lernmittel, Arbeitskleidung sowie Prüfungsgebühren für gesetzlich geregelte oder allgemein anerkannte Zwischen- und Abschlussprüfungen. Eine Übernahme des Schulgeldes erfolgt über die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Ausbildung in der Altenpflege (siehe Infospalte).

Fahrkosten

Bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels werden die Fahrkosten in Höhe des im Einzelfall zweckmäßigsten und kostengünstigsten Beförderungsentgeltes gewährt. Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel wird eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 20 Cent je gefahrenem Kilometer für Hin- und Rückfahrt gezahlt. Maßgebend ist dabei jeweils die kürzeste Wegstrecke.

Kosten für auswärtige Unterbringung und Verpflegung

Soweit diese Kosten erforderlich sind, werden erstattet

- für die Unterbringung je Tag 31 €, höchstens 340 € je Kalendermonat und

- für die Verpflegung je Tag 18 €, höchstens 136 € je Kalendermonat.

Kinderbetreuungskosten

Kosten für die Betreuung aufsichtsbedürftiger Kinder (in der Regel solche bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres) werden bis zu 130 € im Monat (je Kind) gewährt.

Antragsberechtigt sind die Träger der praktischen Ausbildung in der Altenpflege; diese müssen ihren Standort in Niedersachsen haben. Weiterhin hat der Zuwendungsempfänger der Umschülerin oder dem Umschüler eine angemessene Ausbildungsvergütung zu zahlen. Als angemessen anzusehen ist die Ausbildungsvergütung, wenn sie entweder tariflich vereinbart ist oder mindestens 80% der tariflichen Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in Pflegeberufen (TVA-L Pflege) entspricht. Die Auszahlung erfolgt rückwirkend auf Antrag.

Die Zuwendung kann mit den nebenstehenden Formblättern beantragt werden beim

Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

- Außenstelle Lüneburg -

4 SL 3

Auf der Hude 2

21339 Lüneburg.

Bei Fragen helfe ich Ihnen gerne weiter:

Frau Nicklaus, Tel. 04131/15-3242.

Hinweis:

Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, wird darum gebeten, die für die laufende Bearbeitung erforderlichen Belege zu sammeln und die Zuwendungen je Umschülerin/Umschüler möglichst quartalsweise zu beantragen.

Für eine Kontaktaufnahme können Sie das nachstehende Formular nutzen.

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