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Schnelle Hilfe für Opfer von Gewalttaten

Bei der Versorgung der Opfer von Gewalttaten stehen die teilweise sehr schweren psychischen Traumatisierungen oft im Vordergrund. Die Zeit unmittelbar nach dem Trauma ist für die Betroffenen, insbesondere Kinder, eine emotional sehr schwierige Phase. Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass die Betroffenen durch die Folgen der erlittenen Gewalttaten oft so eingeschränkt sind, dass ihre Kraft nicht ausreicht, um sich selbst Hilfe zu suchen. Auf einen Therapieplatz muss oft lange gewartet werden. So besteht die Gefahr, dass sich traumabedingte psychische Beeinträchtigungen verfestigen und dauerhafte Einschränkungen im täglichen Leben der Betroffenen verursachen. Schnelle Hilfe in den ersten Wochen und Monaten nach dem Trauma ist deswegen besonders wichtig.

Es wurde daher das Konzept für das Trauma-Netzwerk Niedersachsen entwickelt, durch das den Betroffenen vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Zusammenarbeit mit den psychiatrischen bzw. kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken und Fachabteilungen in den Kliniken sowie ggf. weiteren Institutionen in allen Regionen Niedersachsens eine fachkompetente therapeutische Soforthilfe zur Behandlung ihres Traumas angeboten werden kann.

Hier erhalten Sie die Übersicht über alle Kliniken, die im Trauma-Netzwerk Niedersachsen mitwirken:

Traumanetzwerk für Erwachsene

Traumanetzwerk für Kinder und Jugendliche

Informationen für Betroffene:

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Kontakt für Fragen zum Trauma-Netzwerk Niedersachsen:

E-Mail: Trauma-Netzwerk.Niedersachsen@ls.niedersachsen.de

Dr. med. Stefanie Franke
Koordinatorin des Trauma-Netzwerks Niedersachsen

Schillstr. 1 * 38102 Braunschweig

Telefon: (05 31) 70 19-103 * Fax: (05 31) 70 19-101


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